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OP-Risiko Brustvergrößerung PDF Drucken E-Mail

OP-Risiko Brustvergrößerung - Allgemeine Hinweise

Brustvergrößerungen haben einen nicht unwesentlichen Anteil an den insgesamt in Deutschland vorgenommenen Schönheitsoperationen / kosmetischen Operationen / ästhetischen Operationen. Allein die Häufigkeit dieses Eingriffs darf die geneigte Patientin jedoch nicht über die mit einer Brustvergrößerung / Brust-OP verbundenen Risiken hinweg sehen lassen. Wie bei nahezu allen Schönheitsoperationen / ästhetischen Operationen setzt sich das Risiko des Eingriffs auch bei einer Brustvergrößerung / Brust-OP aus dem Narkoserisiko einerseits und den spezifischen Risiken des jeweiligen Eingriffs andererseits zusammen.

 

OP-Risiko Brustvergrösserung - Ablauf der Operation

Ziel der Operation im Rahmen einer Brustvergrößerung ist es, ein Brustimplantat (häufig ein Silikonimplantat und/oder Kochsalzimplantat) einzusetzen. Zur Einsetzung des Brustimplantat sind grundsätzlich drei Wege denkbar:

  1. Schnitt unterhalb / in der Brustfalte
  2. Schnitt entlang / um den Warzenhof
  3. Schnitt in der Achselhöhle

Alle Varianten haben Vorteile und Nachteile, die es gegeneinander abzuwägen gilt. So ist der Schnitt um den Warzenhof nach der Brust-OP nahezu unsichtbar. Ein Nachteil besteht jedoch in dem relativ kleinen Zugang. Beim Schnitt unterhalb der Brustfalte ist zwar die Zugangsmöglichkeit für den Chirurg am besten. Dies bezahlt die Patientin jedoch mit nicht unerheblichen, mitunter deutlich sichtbaren Narben.

Welche Schnittführung für Sie die geeignetste ist, wird Ihnen Ihr behandelnder Arzt -abhängig von Ihren Wünschen und dem Ausgangszustand- in einem Gespräch erläutern.

Durch den Schnitt wird anschließend das Implantat (Silikonimplantat / Brustimplantat mit Kochsalzlösung) eingebracht und entweder vor oder hinter dem Brustmuskel plaziert.

Je nach eingesetztem Brustimplantat ist die Brustvergrößerung entweder beendet. Oder es wird zunächst ein Implantat (Expanderimplantat) eingesetzt, das über ein Ventil über einen längeren Zeitraum (mehrere Wochen) gefüllt wird, bis die Haut ausreichend gedehnt ist, um ein Implantat / Brustimplantat in der endgültig gewünschten Größe einzusetzen. Alternativ kann auch gleich ein dauerhaft in der Brust verbleibendes Expanderimplantat eingesetzt werden.

 

 OP-Risiko Brustvergrößerung / Brust-OP

Nachfolgend aufgeführte Risiken und Nebenwirkungen sind denkbar, aber nicht alle gleich wahrscheinlich. So ist die Infektion mit HIV durch verseuchte Blutkonserven sehr unwahrscheinlich und setzt zudem voraus, daß Blutkonserven überhaupt benötigt werden, was bei einer Brustvergrößerung / Brust-OP zwar ebenfalls denkbar aber eher die Ausnahme ist.

  • Sensibilitätsverlust an den Brustwarzen, in der Regel vorübergehend,  in Ausnahmefällen bleibend (z.B. bei vollständiger Abtrennung der Brustwarze)
  • Sensibiltätsverlust an der Hautoberfläche nach Durchtrennung kleiner Hautnerven
  • Bewegungseinschränkungen durch Narbenzug / Narbenschrumpfung
  • Verhärtung der das Implantat umgebenden Bindegewebskapsel
  • Silkonaustritt nach Implantatriss
  • Verlust der Stillfähigkeit bei vollständiger Abtrennung der Brustwarzen
  • Verrutschen des Implantat / Brustimplantat
  • Verformung des Implantat / Brustimplantat


 

wird unterstützt von:
Prof. Dr. med.
Dennis von Heimburg
Facharzt für Plastische und
Ästhetische Chirurgie

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